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Meine Lieblingsalben 2025

  • moritzhanfgarn
  • 11. Dez. 2025
  • 10 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 13. Jan.



50. nkisi - Anomaly Index (Drone, Field Recordings)

49. I'm Being Good - Shapeshitter (Mikrotonaler Folk)

48. Yara Asmar - everyone I love is sleeping and I love them so so much (Drone, Ambient)

47. forest spirit, sun on your back - winnowing (schluffiger Indie-Rock)

46. Saint Abdullah - Of No Fixed Abode (Electronic)

45. Širom - In the Wind of Night, Hard-Fallen Incantations Whisper (Folk, Drone)

44. GODOT - Fever Songs (Metal, Mathcore)

43. Nakama. - EVERYTHING BURNS! (Hip-Hop, Noise)

42. Sary Moussa - Wind, Again (Drone, Ambient)

41. Troupe Asnimer & JH Burch - Troupe Asnimer & JH Burch (Folk)

40. AMULETO APOTROPAICO - Amuleto Apotropaico (Electronic, hyperactive Ambient)

39. Patricia Brennan - Of The Near And Far (Jazz, Vibraphon)

38. Lucrecia Dalt - A Danger to Ourselves (Pop)

37. Kali Malone & Drew McDowall - Magnetism (Drone)

36. Water From Your Eyes - It's A Beautiful Place (Gen-Z-Post-Punk)

35. feeo - Goodness (Ambient Pop)

34. Blaq Bandana - Blaq Garden (Hip-Hop)

33. Open Head - What Is Success (merkwürdige Rockmusik)

32. Tunic - A Harmony of Loss Has Been Sung (Noise Rock)

31. Rattle - Encircle (Experimental Rock)

30. Heathe - Control Your Soul's Desire For Freedom (Noise Rock)

29. Piotr Kurek - Songs and Bodies (Experimental Rock)

28. Derek Baron - The Holy Restaurant (Sound Collage)

27. Eiko Ishibashi - Antigone (Pop)

26. Elias Rønnenfelt - Speak Daggers (Pop)

25. Whitney Johnson and Lia Kohl - For Translucence (Drone)

24. Syko Friend - Dizzy Magic (Indie-Rock)

23. Billy Woods - ******** (Hip-Hop)

22. Will Mason Quartet - Hemlocks, Peacocks (Jazz)

21. Zoh Amba - Sun (Jazz)


20. Squid - Cowards

Squid ist vielleicht derzeit meine Lieblingsband. Das neue Album fand ich deswegen eigentlich fast ein bisschen enttäuschend - viel weniger ekstatisch und verschwenderisch ist Cowards im Vergleich zu den beiden Vorgängeralben der britischen Post-Punk-Gruppe. Mit Crispy Skin und Well Met (Fingers Through the Fence) liefern Squid aber zwei der besten Songs ihrer gesamten Diskografie und wahrscheinlich meine beiden meistgehörten Stücke des Jahres. Zudem möchte ich die Produzentin des Albums, Marta Salogni erwähnen, die der Band eine eine neue, ungewohnte Nähe verleiht und die trotz ihrer überragenden Arbeit als Produzentin den meisten Hörer*innen unbekannt sein dürfte.


19. Lonnie Holley - Tonky

Der bildene Künstler Lonnie Holley hat die Pop- und Soulmusik endgültig für sich entdeckt. Tonky steht dem Meisterwerk Oh Me Oh My von 2023 in nichts nach - trotz ein paar Stücken, die etwas abfallen, ist Tonky düster, hypnotisierend und extrem unterhaltsam. Holley berichtet extrem eindringlich von Rassismuserfahrungen, es ist ein großes Alterswerk. Wer das Genre von Spätwerken von alten Männern mag (Leonard Cohen, Johnny Cash, David Bowie) muss Lonnie Holley unbedingt eine Chance geben, denn das ist ohne Zweifel die Liga, in der er spielt und singt.


18. Sean McCann - The Leopard

Ein neuer Underground entdeckt das Hörspiel für sich! Ich finde es als Hörspielmacher extrem interessant, aus welchen neuen Subkulturen sich neue Projekte mit Nähe zum Hörspiel speisen, wie zum Beispiel Devyn Smith, der eigentlich aus dem Hip-Hop kommt, aber seit Jahren unter den Pseudonymen C'est La Key und Coin Locker Kid psychotische, tragische, postmoderne Hörspiele produziert. Sean McCann kommt von der eher akademischen Ambient- und Drone-Musik, sein Weg zum Hörspiel ist also nicht ganz so weit, trotzdem ist The Leopard ungewöhnlich. Eine abgründige Geschichte über Kannibalismus, erzählt in einem entrückten Naturalismus. TW Schmatzen


17. Gajek - Cutting Together Apart

Ein tolles Electronic-Album von großer Unruhe und Unschärfe, das von ostdeutscher Identität und Geschichte inspiriert ist. Der Künstler selbst sagt über das verwendete Klangmaterial: "They sound like birds: my father swears after the Reunification the great crested grebes (deutsch: Haubentaucher) on the town lakes lost all fear of humans.".


16. Tropical Fuck Storm - Fairyland Codex

TFS mit ihrer besten Arbeit seit ihrem Debüt A Laughing Death in Meatspace aus dem Jahr 2018. Die Aussie-Rocker sind der ideale Archetyp einer Rockband der Gegenwart - eigentlich verkörpern TFS alles, was man sich an einem Abend in einem beliebigen ostdeutschen Punk-Etablissement immer gewünscht hat, aber dann kam doch wieder die gleiche Besetzung wie letzte Woche, nur unter neuem Namen... Ich möchte unbedingt noch auf das erste Solo-Album der Gitarristin Erica Dunn verweisen: Turning Yr Back On The Dolfin von Palm Springs.


15. Mess Esque - Jay Marie, Comfort Me

Vielleicht das zugänglichste Album hier, aber deswegen ist es nicht gleich gefällig. Es fühlt oft so an, als würde gleich alles auseinander fallen (leider passiert das aber nicht). Trotz der allgemeinen Ästhetik der Unzuverlässigkeit (das meine ich ganz positiv) sind die Songs toll geschrieben und performt.


14. Junior Brother - The End

Junior Brother ist einer der wichtigsten Irish-Folk-Künstler der Gegenwart. The End ist auf jeden Fall seine sperrigste Arbeit, aber man wird mit einer ganz eigenen, dissonanten Schönheit belohnt, die sich über den Verlauf des Albums entfaltet. Unbedingt als Album hören, ich erteile absolutes Shuffle-Verbot! Die Schere zwischen sehr guter Musik und einer scheußlichen Cover-Art ist absolut rekordverdächtig.


13. Suzan Peeters - Cassotto

Dieses Album ist ein kleines Wunder. Suzan Peeters holt auf diesem Akkordeon-Solo-Album das Maximum aus einem einzelnen Instrument raus. Dabei bleibt es aber nicht bei einer reinen Studie des Instruments, es sind tiefgründige, bewegende Stücke.


12. YHWH Nailgun - 45 Pounds

Wäre dieses Album länger, wäre es weiter oben auf meiner Liste zu finden! YHWH Nailgun finden einen so eigenartigen Stil, aber alles klingt, als hätten sie wie selbstverständlich nie anders gemacht. Eine Anekdote von einem Freund: Er sah die Band in Krakau und eine Person im Publikum in unmittelbarer Nähe trug ein sehr unangenehmes Perfüm - das habe die ganze Erfahrung insgesamt noch bereichert, so mein Kumpel. 45 Pounds ist strange, unangepasst und das interessanteste Debüt des Jahres!


11. Sentries - Gem of the West

Dieses Album hat eigentlich echte Schwächen, aber es ist einfach jeder Song ein Banger, wenn man etwas lautere, ekstatische Gitarrenmusik mag. Beeindruckend ist, dass der*die Kanadier*in Kim Elliot jede einzelne Spur auf diesem Album selbst performt hat. Manchmal muss Musik einfach nur Spaß machen und nicht unglaublich konzeptuell aufwändig sein. Give it a try!


10. Aya - hexed!

Verdammt, wie kann das so niedrig sein! hexed! ist völlig zurecht Album des Jahres bei meiner favorisierten Musikjournalismus-Seite The Quietus geworden, es ist ekstatisch, queer, merkwürdig. Wir haben Aya live gesehen im Zenner und es war der Hammer - hier ergab sich ein tolles Bild: Leute haben sich im Moshpit die Ohren zu halten müssen (das habe ich noch nie gesehen), während in der ersten Reihe getwerkt wurde.


9. Nazar - Demilitarize

Nazar erschafft eine unglaublich komplexe Welt auf diesem Album, das von traditioneller angolanischer Musik inspiriert ist. Es tun sich keine Songs so richtig hervor, weil die allgemeine Atmosphäre so dicht und hypnotisierend ist, und vielleicht fehlen ein paar Highlights. Insgesamt ist es trotzdem ein großer, großer Wurf und eine ganz eigensinnige Ästhetik, die Nazar hier entwirft. Jedes Geräusch ist irgendwie ungewöhnlich, überlagert und man befindet sich in völlig eigenartigen Räumen. Jemand sollte mal versuchen, dazu zu tanzen.


8. Sunmundi - Contacting

Ich höre wirklich viel Musik. Dass ich etwas neues auschecke und plötzlich innehalten muss, alles stehen und liegen lasse um mich der Erzählung eines Albums ganz hinzugeben, kommt wirklich selten vor - und dann noch bei einem Hip-Hop-Album, wo mich so viele Projekte so langweilen, weil sie zu konventionell, zu harmlos sind. Die Beats auf Contacting sind allesamt von großer Komplexität und Sunmundi dichtet mit unverschämter Sorglosigkeit über die Möglichkeit einer Gemeinschaft.

Mir ist es vielleicht insgesamt ein bisschen zu lang, aber noch im letzten Moment des Albums verschlägt es einem den Atem.


7. Blawan - SickElixir

A night club on Giedi Prime (das ist der Heimatplanet der Bösewichte in Frank Herberts Dune). Das heftigste Album elektronischer Musik seit Jahren.


6. Vanessa Rossetto - Pictures Of The Warm South

Das ist ein Meisterwerk! Wenn ihr euch dafür interessiert, in Sound-Collagen und Field-Recordings einzusteigen, ist das der perfekte Startpunkt. Vanessa Rossetto war eigentlich Malerin, aber hat nun zu unserem Glück die Komposition für sich entdeckt. Pictures Of The Warm South ist nun ein echt gewaltiges Werk - Rossetto begleitet mit dem Aufnahmegerät die letzten Wochen vor dem Tod ihrer Mutter.

Letzten Endes ist das kein Hörspiel und auch nicht im klassischen Sinne dokumentarisch, wie in manchen Kritiken besprochen. Ich finde eher, Field-Recordings verhalten sich zu Instrumentalmusik wie die Fotografie zur Malerei. Auch wenn sie echte, reelle Lichtimpulse einfängt, kann sie die Wirklichkeit überhöhen, reduzieren, verunschärfen oder verreißen. Deswegen ist Pictures Of The Warm South auch nicht einfach nur der Mitschnitt aus dem Leben von Mutter und Tochter, es ist eine radikale künstlerische Position auf den Tod, die anders geklungen hätte, hätte jemand anderes als die großartige Vanessa Rossetto auf "Aufnahme" gedrückt.


5. Rafael Toral - Traveling Light

Dass ein Ambient-Album so gut bei mir abschneidet, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, ist es doch oft eines der versöhnlichsten, harmlosesten aller Genres. Dem portugiesischen Klangkünstler Rafael Toral gelingt hier aber ein unruhiges, tragisches Werk, denn die Kompositionen sind Adaptionen von Jazz-Standards. Es fordert einem höchste Konzentration ab, den schwermütigen Akkorden zu folgen, die immer in Bewegung bleiben, nichts verweilt länger als ein paar Momente. Außerdem verwendet er immer tolle kleine Vogel-Zwitschereien. Ein Meilenstein für die Ambient-Musik.


4. Los Thutanaka - Los Thuthanaka

Das muss eine Premiere sein: Pitchfork wählt ein Album des Jahres, das nicht gemastert ist. Die beiden Geschwister Chuquimamani-Condori und Joshua Chuquimia Crampton verbinden traditionelle Volksmusik aus den Anden mit einem digitalen, chaotischen Everythingcore-Inferno. Diese Musik ist wirklich queer, sie erzeugt eine Performanz und Künstlichkeit, dass jede Identität anzunehmen möglich scheint, solange sie in diesem Raum der Disruption bleibt. Man könnte wahrscheinlich Doktorarbeiten über dieses Album schreiben und tatsächlich plane ich selbst einen Blogbeitrag zum "Avantgarde"-Begriff, der Los Thutanaka am Rande thematisieren wird, fürs Erste belasse ich es bei einem ungläubigen Staunen über den Wahnsinn dieses Albums. Eindeutig die merkwürdigste, aber beste Tanzmusik des Jahres und eines der interessantesten Projekte überhaupt.


3. Geese - Getting Killed

Das ist wohl ein sogenannter Instant Classic. Ich finde gerade dann, wenn ein Album so einen popkulturellen Impuls entwickelt, darf man sich nicht auf dieser rein hyperrealen Ebene mit ihm beschäftigen - Getting Killed ist wirklich gut. THERE'S A BOMB IN MY CAAAAR!!


2. These New Puritans - Crooked Wing

These New Puritans haben ihre ganz eigene Schönheit gefunden. Und das meine ich ganz im Wortsinn: Die Stücke auf Crooked Wing sind allesamt wahnsinnig schön, aber auf eine ungehörte Art, sie klingen wie das Ergebnis einer anderen Musikgeschichte, in denen sich andere Hörgewohnheiten, andere Stimmen durchgesetzt haben. Dass sie sich nun in unserem Universum einer kritischen Hörer*innenschaft stellen müssen, führt zu einer interessanten Rezeption. Für mich klingt diese Musik unglaublich maliziös, als ob der Teufel selbst uns seine etwas nachdenkliche Seite zeigt. Irgendetwas an dieser Musik ist böse, ich kann es nicht besser beschreiben. Die Instrumente sind alle viel zu konkret, minimalistisch und formen so gemeinsam einen Raum von großer Künstlichkeit. Es erinnert mich dabei ein wenig an ein tolles Album aus dem letzten Jahr, Harbour Century von Eunuchs.

Die Erzählung von Crooked Wing ist völlig rund, es ist ein sehr durchdachtes Album und schließt an ihren epochalen Klassiker Field of Reeds von 2013 an. Das vorletzte Stück, Goodnight, ist ein absolutes Meisterwerk.


1. Titanic - HAGEN

Eine gute Freundin sagte mal zu mir, bei Popmusik ginge es um den Skandal, das Spektakel. Guy Debord: „Das Spektakel ist das Kapital in einem solchen Grad der Akkumulation, dass es zum Bild wird.“.


HAGEN ist Popmusik jenseits des Spektakels. Es betritt den Neuschnee einer möglichen populären Kunst, die sich im Angesicht der sich anbahnenden totalen Selbstreferentialität der popkulturellen Sphäre historisch aufdrängt - und hat damit dem durchaus vergleichbaren Album LUX von Rosalía einiges voraus. LUX war sicher das meistbeachtete Album des Jahres, es ist der musikgewordene Europäische Gedanke (Rosalía singt in 13 (!) Sprachen), aber der Versuch, entgegen dem großen AI-Slop in der Musikindustrie etwas Allzumenschliches zu erzählen, scheitert an diesem eigenen Spektakel, am Fetischcharakter der Pop-Ware. Ich ärgere mich, dass ich mein Lieblingsalbum des Jahres in erster Linie durch die Kritik an einem anderen zu erklären versuche, aber HAGEN lässt sich durch diesen Vergleich hoffentlich paradigmatisch verstehen. Und damit ihr mich nicht falsch versteht, ich halte LUX genauso für ein absolutes Meisterwerk, dass eigentlich in diese Liste gehören würde, aber ich finde, Rosalía hat ausreichend Aufmerksamkeit und ist im Gegensatz zu irgendwelchen slowenischen Drone-Folk-Bands, Noise-Hip-Hop aus Uganda oder queerem Cumbia aus den Anden auf diese Plattform nicht angewiesen. Hätte ich hier über LUX geschrieben, dann hätte ich von der Verschwendung geschwärmt.

Zurück zum Eigentlichen: HAGEN erzählt einen Menschen, indem es zulässt, dass er versagt. Die texturreichen Melodien lassen immer einen Rest, ein Anderes, die schwindelerregenden Tiefen in der Musik werden zu einem unvermittelten Dunkel, das uns blendet. Es ist auf keine Zeichen angewiesen, aus dem Pop ist nur die Effektivität der Erzählung entlehnt. Es ist eigentlich interessant, warum man nie von Post-Pop spricht, obwohl Musikkritiker*innen diese Vorsilbe ja so zu lieben scheinen, dass sie einigermaßen orientierungslos mit ihr um sich werfen (mich eingeschlossen). Aber es kann eben keinen Post-Pop geben, weil das was nach dem Pop kommt, grundsätzlich immer der nächste Pop ist, der selbst im Moment seiner Materialisierung schon wieder überholt ist. Eigentlich entspricht diese Logik natürlich wunderbar dem Historischen Materialismus, aber gemäß der Kapitallogik hat dieses Fortlaufen der Geschichte der Popkultur etwas Zerstörerisches - der Pop ist immer im Verschwinden begriffen, und das Verschwundene muss (tragischerweise) immer wieder aufs Neue verschwinden, "und was noch nicht verschwunden ist, das macht sich auf Socken nun.". HAGEN wird bleiben, weil es die Momente, in denen es zu verschwinden droht, so hochaufgelöst dekonstruiert, dass sich jeder klirrende Akkord selbstverliebt zweifelnd als Fragezeichen im Äther verhängt.

Die guatemalische Sängerin, Cellistin und Wahlmexikanerin Mabe Fratti hat eine kurze, aber sehr beeindruckende Diskographie vorzuweisen, aber bisher hat es für mich nie ganz geklickt. Nun präsentiert sie gemeinsam mit dem mexikanischen Pianisten Hector Tosta das zweite Album der Formation Titanic - ein Meisterwerk, denn in einem immer-flimmernden, tragischen Kunstwerk, so rau, dass es schon wieder glatt ist, lässt sich kein Kapital der Welt zu einem Bild mehr konzentrieren. Das perfekte, trans-spektakuläre Pop-Album.


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Okay, das war es für dieses Jahr. Ich glaube, ich habe noch nie so viel Musik gehört wie 2025 und voraussichtlich habe ich nächstes Jahr weniger Zeit. Für 2026 sind aber schon ein paar tolle Projekte angekündigt und meine Bezugsquellen und Kanäle sind noch warm.


Hier ein Link zu einer Tidal-Playlist mit meinen Lieblingssongs 2025:



Ganz vielleicht gibt es ein Event zu dieser Liste in Form einer Live-Radio-DJ-Show, aber ich habe noch keinen Ort gefunden. Ihr hört von mir.

Wie angekündigt plane ich hier einen etwas größeren Essay über den Avantgarde-Begriff, post-digitale Strategien, die verrückteste Musiker*in der Gegenwart (Spoiler: es ist Octavia Möbius Scheffner) und palliative Dramaturgie. Ich bin nicht so inspiriert aus der Sommerpause gekommen, deswegen war hier lange Funkstille.

In den nächsten Wochen folgt erst mal ein Best-of meiner Lieblingsalben aus der ersten Hälfte der 2020er-Jahre und wenn ich die Zeit finde ein paar Gedanken zu gegenwärtigen Tendenzen in der Pop- und Experimental-Musik.

Ich hoffe ihr habt's alle warm und trocken, bis bald,

M.






 
 
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